Wie die Zeit vergeht

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… in sechs Wochen bereits ist für mich das Sommerhalbjahr in Deutschland beendet und das Winterhalbjahr auf den Kanaren wird beginnen. War es nicht erst neulich, als …

Bis zur Abreise werden die Vorbereitungen ihren routinierten Lauf nehmen. Die Liste der unbedingt noch zu erledigenden Dinge – wie Zahnarzt-Check, Grippeschutzimpfung, Tages-Krankenversicherung abschließen, Zeitschaltuhr beschaffen, Heizintervalle für die Hütte in Deutschland programmieren, offene Vorgänge abschließen, Terrasse winterfest machen u.v.m – wird nun in den täglichen Fokus gerückt.

Wichtig und dieses Mal anders als in den Vorjahren: In zehn Tagen ist die Restzahlung für die Anreise nach Teneriffa fällig. Mal nicht mit einem kosten- und zeitgünstigen Flug, nein, zur Abwechslung geht es mit dem Schiff auf meine Winterinsel. Mit einem Frachter ab Hamburg und einem Stop in Rotterdam und eventuell noch auf Madeira bis Santa Cruz de Tenerife. Die Fahrt dauert rund eine Woche und das Schiff verfügt über zwei Kammern für zahlende Passagiere.

Frei von Animationen, Shows und mindestens einem halben Dutzend Restaurants, diversen Bars, Shops und Fitnesseinrichtungen, Kino und gestylter Kabineneinrichtung wird die Reise sein. Die drei täglichen Mahlzeiten werden mit den Offizieren in der Messe eingenommen. Gegessen wird, was der Koch nach Abstimmung mit dem Kapitän auf den Tisch bringt. Snacks und Getränke außerhalb der Tischzeiten kann man beim Koch käuflich erwerben. Ansonsten ist man sich selbst überlassen und kann sich, mit Ausnahme der Lade- und Löschzeiten im Hafen, frei an Bord bewegen.

(Foto: © eigenes Foto)

Über Taupunkt von BlogBimmel

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6 Antworten zu Wie die Zeit vergeht

  1. kowkla123 schreibt:

    einen guten Tag für dichl viel Spaß,

  2. sternchenschnuppe schreibt:

    Das ist ja mal nicht alltäglich, so eine Reise auf dem Frachter, ja die Zeit vergeht und der Herbst ist bald da . Wir haben leider noch keine feste Bleibe auf den Kanaren gefunden doch können wir auch nur die 3 Winter Monate bleiben. 2016 wird es Fuerte Ventura sein. Eine schöne Zeit und ich freu mich schon auf den hier hoffentlich erscheinenden Blogeintrag über die Reise auf dem Frachter.. LG Sternchen..

  3. neunzehn60 schreibt:

    Reisen auf dem Frachter. Beneidenswert. Ein halbes Leben her, mein erster Dampfer, ein „Cap-San-Schiff“, Schwesterschiff der „Diego“, die heute in Hamburg als Museum liegt. Zwölf Passagierkabinen, 18 Passagiere. Ein gemächliches Reisen, mit Liegestuhl an Deck, Büchern und Feldstecher daneben. Und dem richtigen Verhältnis von Zeit zu Entfernungen, etwas, was man beim Fliegen so schnell verliert. Ich habe die Reisenden, Rostmaschine fahrend und durchgeschwitzt, beneidet. Gute Reise also und den vollen Genuss …

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