Es ist aufregend

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Am Vormittag noch einfache Übungen.

… etwa 60 Tage nach dem Schlüpfen sollte ein Jungstorch seinen ersten Flug absolvieren. Danach wäre es für den Nachwuchs von Fridolin und Mai am kommenden Wochenende soweit. Der Jungstorch liegt gut im Plan, übt schon fleißig, baut die Muskulatur in Schwingen und Beinen auf, entwickelt ein Gefühl für das Gleichgewicht.

Heute gab es die ersten „trockenen“ Flugübungen zu beobachten. Ein Abheben mit einigen Flügelschlägen in der Luft über dem Horst. Fliegen auf der Stelle – ein toller Anblick.

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Zu gerne würde ich hören, was der betreuende Altvogel dem Jungstorch gerade zuruft.

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Feierabend nach einem anstrengenden Tag.

(Fotos: © Screenshot Webcam NABU-Artenschutzzentrum Leiferde, bearbeitet)
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Wie geht´s dem Jungstorch?

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Das Foto wurde vor nicht ganz zwei Wochen aufgenommen.

… wenn die Luft rein ist, d.h. keine fremden Störche oder Raubvögel in der Nähe sind, wird das Junge von den Altstörchen schon mal allein auf dem Horst belassen. Anfangs nur ein, zwei Minuten, inzwischen bis zu einer knappen Stunde. Aber immer ist ein Elternteil wachsam in der Nähe.

Mittlerweile sieht der Jungstorch aus wie ein richtiger Storch. Die Proportionen passen, das Gefieder ist gut ausgebildet und er schreitet gern den Horst ab. Auf den ersten Blick ist kaum noch zu erkennen, wer Alt- und wer Jungvogel ist.

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Der Nachwuchs steht links, zu erkennen an noch dunkelgrauen Beinen und einem fast schwarzen Schnabel. Das Foto wurde heute aufgenommen.

Auf obigem Foto gut zu sehen ist die vor zehn Tagen vorgenommene Beringung oberhalb des linken Knies. In Deutschland werden Jungstörche in ungeraden Jahren links, in geraden Jahre rechts beringt. In der Regel wird zwischen der fünften und siebten Lebenswoche von speziell ausgebildeten Beringern ehrenamtlich beringt. Zu diesem Zweck müssen sich Beringer und Eigentümer von Haus oder Grundstück, auf dem sich der Horst befindet, verständigen. Sehr oft ist der Horst nur mit Kran oder Hubwagen erreichbar; die Kosten für eine Anmietung gehen zu Lasten der Besitzer.

Auf dem Land lässt sich schon mal mit der Freiwilligen Feuerwehr ein Arrangement treffen. Technische Unterstützung bei der Beringung im Rahmen einer Übung im Austausch für einen guten Imbiss oder eine Spende für die Jugendfeuerwehr.

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Temperaturen um 30 °C: Alt und Jung halten den Schnabel meist offen, die Flügel werden gern abgespreizt und die Altvögel spenden dem Jungvogel Schatten.

Normalerweise bezieht der Jungstorch seinen Bedarf an Wasser aus dem angebotenen Futter. An heißen Tagen bekommt das Junge zusätzlich Wasser, das die Altstörche in ihrem Kehlsack mitbringen. Wenn der Durst gelöscht ist werden zur Erfrischung des Jungen Kopf und Hals regelrecht geduscht.

Sechs Wochen ist der Vogel nun alt. In zwei weiteren Wochen ist mit dem ersten Flug zu rechnen. Manchmal steht der junge Storch direkt am Horstrand und schaut auf die darunter liegende Welt. Fast scheint es, als wolle er bereits jetzt zum ersten Flug abheben.

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Täglich mehrfach wird „trocken“ geübt. Das kräftigt die Flügel.

(Fotos: © Screenshot Webcam NABU-Artenschutzzentrum Leiferde, bearbeitet)
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Halbzeit für den Halbstarken

Anmerkung: Der letzte Blogbeitrag (25. Mai) wurde im WP-Reader nicht gelistet, ist aber über die Startseite nachzulesen.

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Ein sehr selten gewordenes Bild, Jung- und Altvogel gemeinsam in Ruheposition. Seit das Küken zu groß für das Hudern (Klucken) ist, verbringen die Alten ihre Verweilzeit auf dem Horst bevorzugt stehend.

… mich faszinieren Entwicklung und Wachstum des Storchenkükens täglich auf´s Neue.
Der kleine Kerl ist jetzt vier Wochen alt. In den ersten Tagen nach dem Schlupf war das Köpfchen nur zu sehen, wenn der Jungvogel sich emporreckte. Klein wie ein Tischtennisball. Hin und wieder wird der kleine Nimmersatt auch schon mal für kurze Momente allein gelassen, aber einer der Altvögel ist immer in unmittelbarer Nähe.

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Mittlerweile werden aus den Stummelflügeln richtige Schwingen, deren Muskeln täglich mehrfach trainiert werden.

Seit einigen Tagen bilden sich an den Flügeln die für Weißstörche (Ciconia ciconia) typischen schwarzen Federsäume. Man kann beim Wachsen fast schon zuschauen. Bis zu seinem ersten Flug hat der Jungvogel jetzt rund die Hälfte des Weges zurückgelegt.

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Bei schlechtem Wetter sucht das Küken immer noch den Schutz der Eltern.

Etwa 60 Tage dauert es vom Schlupf bis zur Flugfähigkeit. In dieser Zeit entwickelt sich das Küken nicht nur körperlich rasant, auch die Persönlichkeit des Jungvogels bildet sich aus. Momentan spielt der Knirps gern mal den Halbstarken. Ziehen am Gefieder der Eltern, die Beine der Altstörche anpicken und vor allem mit dem kleinen Schnabel auf den der Eltern eindreschen.

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Zum Familienfoto aufgestellt.

(Fotos: © Screenshot Webcam NABU-Artenschutzzentrum Leiferde, bearbeitet)
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Viel ist geschehen auf dem Horst

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Ein familiärer Schnappschuss. Für den flüchtigen Betrachter: Es ist nicht das, was man zu sehen glaubt. Endanflug „Fridolins“ unmittelbar vor der Landung auf dem Horst.

… seit dem letzten Bericht über das Leben auf dem Horst im NABU-Artenschutzzentrum in Leiferde hat sich viel getan. Das zuletzt geschlüpfte Küken hat keine ganze Woche überlebt. Seit Mitte des Monats betreuen „Fridolin“ und „Mai“ nur noch einen Jungvogel aus dem Schlupf vom 1. Mai.

Weitere Küken sind nicht mehr zu erwarten. So bleibt es – wie schon im Vorjahr – bei einem Nesthocker. Für Altvögel bedeutet die Aufzucht nur eines Kükens natürlich eine Erleichterung. Täglich drei bis vier oder gar noch mehr Kilo an Futter weniger herbeischaffen zu müssen, das bedeutet schon eine spürbare Entlastung.

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Noch sehr klein und zerbrechlich – keine zwei Wochen alt, aber schon gut sichtbar.

Das verbliebene Küken entwickelt sich sehr rasant. Bei der Beobachtung ist fast täglich etwas Neues zu entdecken. Das weiße Gefieder wächst heran und plustert den kleinen Körper auf. An der Gefiederpflege beteiligt sich nun auch das Küken selbst. Immer öfter werden die kleinen Stummelflügel bewegt. Das trainiert die sich ausbildenden Muskeln.

Noch keine drei Wochen alt und der Jungvogel dreht sich auf den Knien hockend, dann beginnt er im „Kniefall“ das Nest zu durchwandern. Seit vorgestern wird das Aufstehen geübt. Noch recht wackelig fehlt es aber an Kraft, um über kurze Momente hinaus auf den Beinen zu stehen.

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Gestern gelingen die ersten vorsichtigen Schritte. Nur dreieinhalb Wochen alt – welch ein Entwicklungstempo.

Die Altvögel hudern (klucken) immer weniger, sie stehen meist neben dem Jungvogel auf dem Horst. Das ist den Frühlingstemperaturen, dem rasch wachsenden Gefieder und dem Bewegungsdrang des Jungvogels geschuldet. Aber auch die Größe des Jungvogels lässt eine Bauchlage nicht mehr zu. Schutz und Wärme findet das Küken bei Bedarf unter den Schwingen eines Altvogels.

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Der graue Flaum ist weitgehend richtigen Federn gewichen. Und das Ausbreiten der kleinen Flügel hilft bei der Balance, wenn man noch recht unsicher auf zwei Beinen läuft.

(Fotos: © Screenshot Webcam NABU-Artenschutzzentrum Leiferde, bearbeitet)
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Nachrichten vom Horst

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Die Küken wachsen heran.

… das ältere Küken ist zwölf Tage alt, das zweite Küken sechs Tage jünger. Der Entwicklungsunterschied ist enorm. Während man den älteren Jungvogel schon gut im Horst hocken sehen kann, wird das jüngere Geschwisterchen nur sichtbar, wenn es zur Kamera gesehen vor dem größeren Küken sitzt und sich reckt.

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Das ältere Küken schaut schon mal aus dem Gefieder des hudernden Altvogels.

Insgesamt sechs Horste bilden in Leiferde eine kleine Kolonie. Man kennt einander und ein naher Vorbeiflug der Nachbarn regt keinen Storch auf. Aber am heutigen Morgen kam Unruhe unter den Horstbesitzern auf: Ein oder zwei Fremdstörche zeigten sich an den belegten Horsten sehr interessiert und umkreisten diese Brutstätten relativ nah. In einem solchen Fall kennen wohl nicht nur „Fridolin“ und „Mai“ zwei Stufen der Gefahrenabwehr.

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„Verbellen“ fremder Störche.

In der ersten Stufe erscheint rasch der eigentlich auf Nahrungssuche befindliche Storch zur Verstärkung der Verteidigung auf dem Horst. Die Storcheneltern versuchen nun die fremden Störche durch Klappern und Halsbeugen zu verbellen. Hilft das nicht, spielt meist „Fridolin“ den Abfangjäger und dreht ein, zwei kurze Runden, um den oder die fremden Störche auf Abstand zu halten.

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„Abfangjäger“

Heute Morgen waren bis zu sieben Störche zeitgleich im unmittelbaren Umfeld der Kolonie zu sichten, die Horstbesitzer und die Eindringlinge. Bei der Übermacht war der Luftraum rasch verteidigt und die Aufregung legte sich.

(Fotos: © Screenshot Webcam NABU-Artenschutzzentrum Leiferde, bearbeitet)
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Bad News & Good News vom Horst

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Das überlebende Küken aus dem ersten Schlupf wächst rasch heran. Schon sind Kopf und gereckter Hals gut sichtbar.

… nun ist traurige Gewissheit, was ich zuletzt berichtete: Eines der am 1. Mai geschlüpften Küken hat nur ein oder zwei Tage gelebt. Es wurde letzten Samstag verendet aus dem Horst geworfen und von Mitarbeitern auf dem Hof des NABU-Artenschutzzentrums aufgefunden. Todesursache unbekannt. Traurig, aber nicht ungewöhnlich.

Nachdem ein zweiter Schlupf bis gestern ausblieb, war schon davon auszugehen, dass es – wie im Vorjahr – bei einem Nesthocker bleiben würde. Doch zu meiner Überraschung, sechs Tage nach dem ersten Schlupf scheint seit gestern Mittag wieder ein zweites Küken im Horst zu zappeln. Möglicherweise war in der Zwischenzeit ein unbefruchtetes Ei an der Reihe, was die ungewöhnlich lange Pause zwischen den beiden Schlüpfen erklären könnte.

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Frische Unterlage für die Küken.

Rund 60 Tage nach dem Schlupf werden die Sympathieträger den Horst erstmals verlassen können, also um den 1. Juli. Wenn alles gut geht, denn zahlreiche Gefahren sind bis dahin zu überstehen. Schon patrouillieren in den Brutgebieten der Störche vermehrt Raubvögel (Milane?) auf der Suche nach günstigen Gelegenheiten.

Aber auch Infektionen, Sturm mit Starkregen, Trockenperioden, Ausfall eines Altstorches, Attacken anderer Störche etc. stellen Bedrohungen dar, die es für die Küken zu überstehen gilt.

(Fotos: © Screenshot Webcam NABU-Artenschutzzentrum Leiferde, bearbeitet)
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Wie die Zeit vergeht

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… derselbe Baum, zwei Aufnahmen und sechs Monate dazwischen.

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(Fotos: © eigene Fotos)
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Aus bewegtem Storchenleben

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Vorgestern – zwei Küken zwischen den langen Beinen von Mutter „Mai“.

… ein gestern erwartetes drittes Küken habe ich nicht wahrnehmen können. Vielmehr konnte ich den ganzen Tag über und auch heute nur noch ein Köpfchen im Horst sehen. Ein während der Brut regelmäßiges Wenden des Eis findet offenbar auch nicht mehr statt.

Sollte das Gelege aus nur zwei Eiern bestanden haben? Ein drittes Ei vielleicht nicht befruchtet gewesen sein? So oder so, das wäre alles noch im normalen Bereich.

Was mich aber im Zusammenhang mit nur einem sichtbaren Köpfchen beunruhigt: Gegen 6:45 Uhr heute beobachtete ich, wie „Mai“ nach einem Schichtwechsel mit „Fridolin“ aus dem Bereich des lebhaft zappelnden Köpfchens etwas aus dem Gelege zog. Es könnte ein (totes) Küken oder auch eine Maus gewesen sein, was „Mai“ an den Horstrand legte.

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„Fridolin“ etwa eine Stunde später mit dem im Schnabel, was Maus oder Küken sein könnte.

Um 80 g wiegt ein Küken nach dem Schlüpfen. Das Wachstum verläuft beeindruckend rasant, entsprechend gewaltig ist der Energiebedarf für das Wachstum. In der Spitze benötigen Küken nach nur wenigen Wochen täglich bis zu 1.600 g Futter – mehr als das Doppelte, was Altstörche trotz schwerster Arbeit zur Selbstversorgung aufnehmen.

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Während der Aufzucht deutlich länger unterwegs – freudige Begrüßung nach Rückkehr.

Im Kropf vor dem Magen schaffen die Eltern etwa alle zwei bis drei Stunden die gesammelten Insekten, Larven, Würmer, Heuschrecken und anderes kleines Getier heran. Auf Anforderung der Küken wird der Kropf im Gelege geleert. Ab dem Tag nach dem Schlupf bedienen sich die Jungvögel aus dem Angebot selbstständig, zunächst nur in kleinen Happen. Die Storchenküken werden also nicht wie die meisten Vogelküken gefüttert. Aus übrig gebliebenen größeren Käfern, Fröschen und Fischen versorgen sich nach und nach die Altstörche.

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(Fotos: © Screenshot Webcam NABU-Artenschutzzentrum Leiferde, bearbeitet)
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Brut erfolgreich – erster Schlupf am 1. Mai

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Noch läuft das Brutgeschäft – Schichtwechsel auf dem Gelege drei Tage vor dem ersten Schlupf.

… viel weiches Nistmaterial wurde in den letzten Tagen in die Horstmitte des Geleges verbracht. Ganz offensichtlich hatten sich die ersten zwei Küken durch die Eischale hindurch mit den Altstörchen über das bevorstehende Ereignis verständigt. Und gestern gegen 13 Uhr war es soweit.

„Fridolin“ hatte im Brutgeschäft Dienst und begann, sich in kürzer werdenden Abständen vom Gelege zu erheben, um ganz vorsichtig darin zu stochern. Schließlich entnahm er der Nestmulde eine halbe Eischale und legte sie an den Horstrand. Zugleich war der obere Teil eines klitzekleinen Kükenkopfes zu sehen, der sich hektisch bewegte und den kurzen Schnabel emporreckte.

Gegen 16 Uhr wiederholte sich das Geschehen auf der anderen Horstseite. Störchin „Mai“ hatte nun Dienst. Auch sie erhob sich plötzlich öfter im Takt von zwei, drei Minuten, stocherte vorsichtig und legte schließlich ebenfalls ein großes Stück Eischale an den Rand des Horstes. Wieder war ein zappelnder Kükenkopf zu sehen.

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„Fridolin“ schafft weiches Nistmaterial heran, das im Horst großzügig ausgelegt wird.

Sogleich nach dem Schlupf wurden die Liegestellen der Küken vom diensthabenden Elternteil unterpolstert und die zweite Schalenhälfte in der Mulde zerkleinert und verschlungen. Küken und noch zu bebrütende Eier wurden dicht aneinander positioniert und der zum Brutgeschäft eingeteilte Elternteil verbrachte nun wieder 20 bis 25 Minuten bis zum nächsten Wenden auf dem Gelege.

Erstmals gefüttert werden die Jungen erst ab dem zweiten Tag, am Schlupftag reicht der Vorrat aus dem Dottersack zur Energieversorgung aus. Nach 31 Tagen Brutzeit war es vollbracht. Weitere Küken dürften nun einzeln im Abstand von meist zwei Tagen schlüpfen.Störche88_b
Foto in der Abenddämmerung. Eine halbe Eischale liegt noch am Rand (li.). Die Eischalen werden nicht aus dem Horst entsorgt. Sie tragen zum Abdecken des Mineralienbedarfs der Störche bei. Und Feinde werden nicht mit unter dem Horst liegenden Eischalen auf die junge, empfindliche Brut aufmerksam gemacht.

Für mich sehr auffällig war, dass „Fridolin“ nach dem von „Mai“ assistierten Schlupf mehr als eine Stunde lang in Sichtweite des Horstes kreuz und quer umher flog. So ein Verhalten habe ich in den letzten Wochen noch nicht beobachten können. Als Laie hätte ich erwartet, dass er sich das neue Küken sogleich aus der Nähe anschaut. Hin und wieder flog er ganz dicht am Horst vorbei oder darüber hinweg, landete aber erst wieder zum turnusmäßigen Schichtwechsel auf dem Gelege.

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Nicht leicht zu erkennen, aber heute ist links unmittelbar neben dem Schnabel der Altstörchin ein graues Knäuel zu sehen. Es besteht aus den kuschelnden zwei Küken, die gestern schlüpften. Morgen dürfte es ein weiteres Küken geben.

(Fotos: © Screenshot Webcam NABU-Artenschutzzentrum Leiferde, bearbeitet)
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Update – was macht die Brut?

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Endspurt in der Brutzeit.

… kaum eine Woche bis zum ersten Schlupf im Horst auf dem alten Schornstein. „Fridolin“ und „Mai“ begannen am 1. April mit dem Brutgeschäft. Nach 32 Tagen sollte sich um den 2. Mai (+/- 2 Tage) das erste Küken aus dem Ei schälen, das wäre im Verlauf der kommenden Woche.

Bis dahin werden die Tage relativ geruhsam mit Brüten, Futtersuche, Verjagen von Fremdstörchen, Gefiederpflege und ausgedehnten Ruhephasen verbracht. Auch am Ausbau des Horstes wird – anders als bei anderen Vogelarten – während der Brut weiter gearbeitet, wenn auch nicht mehr sehr intensiv.

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Zwei- bis dreimal je Stunde erhebt sich der diensthabende Brutstorch zur Belüftung des Geleges. Oft werden bei dieser Gelegenheit die Eier sehr sorgsam gewendet, um ein Ankleben des Dottersacks an der inneren Eischale zu vermeiden.

Die Natur wird die ruhige Brutzeit auch zum Sammeln von Kräften vorgesehen haben, denn die Versorgung der Küken wird für die Altstörche sehr kräftezehrend sein.

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Die Ruhe vor dem Sturm. So locker und entspannt wird das Storchenpaar nur noch wenige Tage zu sehen sein.

Der Ausblick auf das Nahrungsangebot für die Küken ist momentan nicht optimal. In den regenarmen Wochen haben sich viele Insekten und Würmer tiefer in den Boden zurückgezogen und sind für die Storcheneltern nur schwer zu erreichen. Auch die Feuchtgebiete im Umkreis des Horstes sind zum Teil trocken gefallen.

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Die Verbundenheit des Paares zeigt sich auch während der Brutzeit in der wechselseitigen Pflege des Gefieders und gelegentlicher Kopulation.

 

(Fotos: © Screenshot Webcam NABU-Artenschutzzentrum Leiferde, bearbeitet)
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Für Boot- und Womofahrer hat die Saison 2019 begonnen

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Schöner Stellplatz am Dom in Brandenburg an der Havel.

… für die Boot- und Womofahrer hat die Saison begonnen. Und welch ein Einstieg über Ostern – perfektes Wetter und explodierende Natur fielen mit vier freien Tagen zusammen. Ich war mit meinem kleinen Chico in Sachsen Anhalt und Brandenburg unterwegs.

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Templiner See an der Fähre bei Caputh.

Stationen waren Brandenburg an der Havel und Caputh, dazwischen ein Stück Deutsche Alleenstraße und Beelitzer Spargelstraße. Natürlich gab es auch eine erste Portion des frisch gestochenen Spargels gleich neben dem Spargelfeld.

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Wie ich den Spargel am liebsten mag: Spargelstangen klassisch zubereitet mit rohem Schinken und Salzkartoffeln mit Petersilie an ausgelassener Butter. Lecker!

Stets abseits der Autobahnen war ich etwas überrascht, wie wenig Verkehr unterwegs war. Das frische, helle Grün der Sträucher und Bäume, die Baum- und Blumenblüten und die bereits leuchtenden Rapsfelder. Herrlich.

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Stellplatz auf einer kleinen Landzunge (knapp 50 m breit) im Templiner See. Aussicht auf das Gewässer zu zwei Seiten – das hat schon was.

(Fotos: © C.G. (1) und eigene Fotos)
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Revierkämpfe und mehr – Halbzeit auf dem Horst

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Friedliche Zweisamkeit auf dem „eigenen“ Horst.

… im niedersächsischen Leiferde werden momentan vier Horste von Storchenpaaren bewohnt. Nach ersten kleineren Auseinandersetzungen um die vermeintlich besten Standorte waren die Eigenheime rasch verteilt. Meist kennt man einander schon und in der Regel werden die Horste aus dem Vorjahr erneut bezogen.

Etwas Unruhe kommt in der örtlichen Population danach wieder auf, wenn von Ende März bis Mitte April die später einstreffenden „Ostzieher“ anlanden und auf der Suche nach einer Bleibe sind. Die meisten Horste sind dann schon vergeben. Noch später eintreffende Störche sind meist unerfahrene und noch nicht brutreife Jungstörche.

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In den letzten Jahren hat sich das Zugverhalten der Störche in unserer Region deutlich in Richtung „Westzieher“ verändert.

Nur mehr ein Viertel der hiesigen Störche nimmt noch den langen, beschwerlichen und gefährlicheren Kurs gen Osten über den Bosporus bis nach Afrika auf sich. Es ist noch nicht lange her, da war das Verhältnis Ost- zu Westzieher umgekehrt.

Bevor ein Storch oder Storchenpaar in mühseliger Arbeit einen komplett neuen Horst aufbaut werden zunächst komfortablere Chancen ausgelotet. Vielleicht ist der vorjährige Brutpartner bereits anwesend und hält einen Horst besetzt? Oder ein potenzieller Brutpartner ist noch solo, oder der Brutpartner aus dem Vorjahr ist zwar neu liiert, lässt sich aber erfolgreich abwerben?

Letzte Möglichkeit vor dem Neubau ist die feindliche Übernahme eines Horstes. Dabei spielt es keine Rolle, ob auf dem Horst bereits das Brutgeschäft begonnen hat. Entsprechend auf der Hut sind die brütenden Besitzer, denn der Verlust des Horstes nach einem brutalen Kampf bedeutet auch den Verlust der Brut. Obsiegende Fremdstörche zerstören die gelegten Eier und werfen die Reste über Bord.

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Ein fremder Storch auf Erkundung. In dieser Situation halten „Mai“ und „Fridolin“ auf dem Horst meist gemeinsam die Wacht.

In diesen Tagen waren wieder ein oder zwei fremde Störche unterwegs und sahen sich längere Zeit in Leiferde um. Platzrunden fliegende Fremdstörche werden genau beobachtet und, wenn sie dem Horst zu nahe kommen, mit zurück gebogenem Hals und lautem Klappern verwarnt.

Für „Fridolin“ und „Mai“ ist nun bis zum ersten erwartbaren Schlupf Halbzeit.

(Fotos: © Screenshot Webcam NABU-Artenschutzzentrum Leiferde, bearbeitet)

 

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Update Brutgeschehen

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Ein gutes Viertel der Brutzeit bis zum ersten Schlupf haben „Mai“ (li.) und „Fridolin“ abgearbeitet.

… das Brutgeschäft wird vom Storchenpaar abwechselnd wahrgenommen, wobei es keine festen Zeiten für den Schichtwechsel gibt. Das Gelege wird aber nie allein gelassen. Der Storchenpartner mit Freizeit treibt sich oft längere Zeit in der Gegend herum – Fressen, Nahrungsquellen im Umkreis von drei bis fünf Kilometern erkunden. Und mit der Rückkehr auf den Horst wird gern ein Schnabel voll weiches Nistmaterial mitgebracht.

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Etwa alle 20 bis 30 Minuten erhebt sich der diensthabende Brutstorch und kümmert sich mit Hingabe um das Gelege.

Es dauert eine Weile, um die Lage der Eier im Gelege sehr vorsichtig zu variieren und den im Zentrum weich ausgepolsterten Horst hier und da zu lockern. Aufgefallen ist mir, dass ich seit Beginn der Brutzeit die beiden Störche auf dem Horst noch nie gleichzeitig sitzend sah. Wer gerade nicht auf dem Gelege brütet oder unterwegs ist, steht daneben. Dabei wäre Platz genug.

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Nach längerer Abwesenheit: Klappernde Begrüßung bei Rückkehr auf den Horst.

(Fotos: © Screenshot Webcam NABU-Artenschutzzentrum Leiferde, bearbeitet)
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Es tut sich was


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Wer kennt es nicht.

Braunschweig, 01. April 2019

… zur ersten Generation derer zähle ich, die sich in den späten 70ern und 80ern aus den Hochregalen der gelb-blauen Möbelhäuser bedienten und einrichteten. Ob Studentenbude, später Wohn-, Schlaf-, Kinder-, Arbeitszimmer oder die Regale im ersten eigenen Keller, immer waren die skandinavischen Ideen gefragt, wenn es um Ergänzungen oder Erneuerungen ging. Design und Qualität sprachen an, das Preis-Leistungs-Verhältnis war gut und der vielgescholtene Aufbau daheim für den gelernten Handwerker kein Hindernis.

Aber, seit geraumer Zeit werden die Besuche in den schwedischen Möbelhäusern seltener, werde ich nicht mehr warm mit den aktuellen Produkten. Ergo, die Köttbullarbräter sind für den gelegentlichen Einrichtungsbedarf längst nicht mehr die erste Anlaufadresse. Irgendwie habe ich das Gefühl, die bleiben ewig jung, während ich der Zielgruppe entwachse. Oder treffender ausgedrückt: entaltere.

Ein Beispiel: Für die „nachwachsenden Rohstoffe“ gibt es in den Möbelhäusern Spielecke, Wickel- und Stillraum. Und was gibt es für die Spitze der Alterspyramide? Fehlanzeige. Noch ein Beispiel: Die haben jede Menge Betten für die ganz Kleinen, für Jugendliche, Studis und Etablierte. Aber glaubt ja nicht, dass es auch nur ein Modell gibt, das etwaige Altersgebrechen lindert. Oder als „letztes Bett“ gar die Pflegebedürftigkeit unterstützen könnte. Nix da. Haste erst mal die Mitte der Lebenserwartung überschritten, lockern die Elche die Kundenbindung kaum merklich, aber auf der Zeitachse sehr konsequent. Ist das schon ein Fall von Altersdiskriminierung?

Aber jetzt kommt´s. Der Clou – der Hammer! In aller Stille vorbereitet.

Morgen, morgens ab 6:30 Uhr, beginnen an den meisten Standorten des schwedischen Möbelhauses umfangreiche Bauarbeiten. Es wird (wo immer platzmäßig möglich) in einer groß angelegten Aktion an die bestehenden gelb-blauen Möbelhäuser angebaut – ebenerdig, großzügig, barrierefrei, mit breiten Gängen und Sitzgelegenheiten in Ruheoasen zwischen den Abteilungen. Schon für den Herbst ist die Eröffnung der neuen exklusiven Einrichtungswelt für die reifere Generation vorgesehen.

In der Zwischenzeit entwickeln aus dem Ruhestand reaktivierte Designer – wer könnte das auch besser – unter Hochdruck altersgerechte Produkte. Damit umfasst das erweiterte Produktprogramm der Elchhäuser künftig unseren gesamten Lebenszyklus. Ja, sogar einen Liefer- und Aufbauservice soll es für die Senioren geben. Ist das keine gute Nachricht?

Euch noch einen schönen Rest-1.-April.

(Foto: © eigenes Foto)
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Es geht los – das Brutgeschäft hat begonnen

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Turteln hilft.

… eine ganze Weile hat es gedauert, nun ist es soweit: „Fridolin“ und „Mai“ haben heute mit dem Brutgeschäft begonnen. Der Horst auf dem alten Schornstein ist von der Webcam nicht einsehbar, sodass man nur aus dem Verhalten des Storchenpaares auf den Stand der Eiablage schließen kann.
Das Storchengelege enthält meist drei bis fünf Eier (+/- 2), die in Abständen von zwei Tagen gelegt werden. Das Brutgeschäft, bei dem sich das Storchenpaar ablöst, beginnt nach Ablage des zweiten Eis, sodass die zwei zeitgleich zuerst schlüpfenden Jungstörche gleich weit entwickelt heranwachsen.

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Gemütlich ist das Liebesleben der Störche nicht.

Bereits seit Samstag und vor allem gestern war zu beobachten, wie sich die beiden auf das Ausfüttern des Horstzentrums mit weichen Materialien (Gras, Heu) konzentrierten. Gestern war auch immer einer der beiden Störche auf dem Horst präsent, während zuvor nicht selten beide zugleich in der Nähe unterwegs waren. Seit der Frühe sitzt nun stets ein Elternteil auf dem Gelege. Also muss in der Nacht von gestern auf den heutigen Montag das zweite Ei gelegt worden sein.

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Letztlich erfolgreich.

Rund 32 Tage (+/- 1-2) wird gebrütet, bis die ersten zwei Jungstörche schlüpfen werden. Um den 2. Mai darf mit dem Nachwuchs gerechnet werden.
Gegenüber anderen heimischen Vogelarten legt der Großvogel Adebar recht kleine Eier. Etwa 100 bis 120 g wiegt ein Storchenei. Zum Vergleich: ein Hühnerei der Gew.Kl. „L“ aus meinem Kühlschrank wiegt 70 g.

(Fotos: © Screenshot Webcam NABU-Artenschutzzentrum Leiferde, bearbeitet)
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Neues von den Störchen?

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Der Sockelbereich des Horstes wird von Untermietern genutzt – vor allem Spatzen toben gern durch das Astdickicht.

… für den Aufbau eines brutfähigen neuen Horstes benötigt ein Storchenpaar etwa acht Tage. Primär bevorzugen Störche jedoch den Horst des Vorjahres oder versuchen einen anderen Horst feindlich zu übernehmen. Zu Beginn der neuen Saison wird ausgebessert und weiter ausgebaut. Über die Jahre kann ein Horst auf einen Durchmesser und eine Höhe von jeweils bis zu 2 m anwachsen und 2.000 kg (!) schwer werden.

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Storch mit zwei Köpfen? Ein Schnappschuss.

Meist beginnt die Störchin ein bis zwei Wochen nach ihrer Ankunft mit der Eiablage. So gesehen haben „Fridolin“ und „Mai“ Verspätung. Andererseits sind sie als Westzieher oder Spanien-Überwinterer früh zurückgekehrt, so dass sie sich durchaus Zeit lassen können. Die Ostzieher treffen erst in diesen Tagen in meiner Gegend ein.

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An fehlender Zuwendung liegt es nicht, wenn die Eiablage noch dauert. „Fridolin“ bei der Abgabe zärtlicher Streicheleinheiten.

Zwar kann man in diesen hoch gelegenen Horst auf einem alten Schornstein nicht hineingucken, die Eiablage aber dennoch nicht verpassen. Mit Ablage des zweiten Eis, meist zwei Tage nach dem ersten, beginnt das Brutgeschäft, bei dem sich das Paar ablöst und stets einer der Klapperstörche auf dem Gelege sitzen wird.

(Fotos: © Screenshot Webcam NABU-Artenschutzzentrum Leiferde, bearbeitet)
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Was bedeutet der Brexit für Storchenpopulationen?

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Ein Sprung in die Luft, Flügel ausgebreitet, Hals und Beine gestreckt – „Fridolin“ startet elegant.

… es kann Entwarnung gegeben werden, die Weißstörche haben sich um das Vereinigte Königreich noch nie geschert und die Insel stets ignoriert. Allein der Luftraum über Gibraltar wird von den westziehenden Störchen gelegentlich tangiert, ansonsten aber meiden sie alles Britische. So sind unsere Großvögel von den Wirrungen rund um den Brexit absolut nicht betroffen.

Und wer sich nun fragt, wo die kleinen Briten herkommen, wenn es im Vereinigten Königreich doch keine Störche gibt, dem sei gesagt: Fish & Chips.

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2,5 bis 4,5 kg wiegen ausgewachsene Störche. Sie werden gut 80 bis 100 cm hoch und haben eine Flügelspannweite von bis zu 220 cm.

„Mai“ und „Fridolin“ arbeiten weiter am Ausbau ihres Eigenheims auf dem alten Schornstein des NABU-Artenschutzzentrums in Leiferde, Niedersachsen. Das Paar ist sehr gut aufeinander eingespielt; ernsthafte Übernahmeversuche des Horstes durch andere Störche konnte ich bisher nicht beobachten.

Eine Eiablage hat es noch nicht gegeben, das Paar arbeitet daran.

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Beim Paarungsakt kauert das Männchen auf dem Weibchen. Nach Ausbalancierung legt das Weibchen Kopf und Hals weit auf den eigenen Rücken und unter den Bauch des Männchens.

Die Kopulation dauert zwischen einigen Sekunden und etwa einer halben Minute. Danach bringen beide das Gefieder wieder in Ordnung. Die Störche paaren sich täglich mehrmals. Paarungen finden in geringerer Anzahl auch während der Aufzucht der Jungstörche statt, also bis zum Abflug ins Winterquartier.

(Fotos: © Webcam NABU-Artenschutzzentrum Leiferde, bearbeitet)
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Frühlingsanfang

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In den kommenden Tagen soll uns frühlingshaftes Wetter vergönnt sein. Also, nutzt die sonnigen Stunden für einen ersten Besuch im Café.

 

… jawohl, heute ist es wieder soweit, der Frühling beginnt. Um 22:58 MEZ. Ganz offiziell.

Der astronomische Frühlingsanfang fällt auf das Datum, an dem die Sonne auf ihrer Wanderung von der Südhalbkugel der Erde zur Nordhalbkugel den Äquator passiert. So ist heute auf dem Weg der Sonne zwischen den beiden Wendekreisen „Halbzeit“ und eine der jährlich zwei Tagundnachtgleichen (Frühlingsäquinoktium) findet statt. Ab morgen werden die Tage wieder länger als die Nächte sein.

Einen ganz tollen Einstieg in den frischen Frühling wünsche ich euch.

(Foto: © eigenes Foto)
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Update – was machen die Störche?

… eine Woche haben „Fridolin“ und „Mai“ nun gemeinsam auf dem Horst im niedersächsischen Leiferde verbracht. Wie schon im Vorjahr beschäftigen sich beide fleißig mit dem Ausbau des Horstes, turteln oft und paaren sich häufig.

Störche23_b„Fridolin“ (stehend) ist an der markanten schwarzen Solitärfeder auf dem Rücken zu erkennen. Mit geschätzt 15 Jahren oder mehr ist er schon ein gesetzter Herr.

Weißstörche sind nesttreu und belegen in der Regel von Jahr zu Jahr denselben Horst. So kommt es zu langjährigen Verbindungen eines Storchenpaares, aber ohne Garantie für eine lebenslange Paarbildung.

Das musste auch „Fridolin“ im letzten Jahr erleben, als ihn seine langjährige Partnerin „Friederike“ überraschend verließ. „Mai“, gerade geschlechtsreif geworden und noch ohne angestammte Bleibe, zeigte großes Interesse und nutzte die Chance beim Verlassenen. Nach anfänglicher Ablehnung wurde sie dann doch noch als neue Partnerin akzeptiert.

Störche30_cEin fremder Storch zeigte sich sehr interessiert und umflog den Horst mehrfach. Mit Klappern und Schlagen der Flügel signalisierten „Mai“ und „Fridolin“: hier ist besetzt.

Die Horsteigner behalten ihr Eigenheim auch auf Ausflügen stets wachsam im Blick. Fremde Weißstörche werden in unmittelbarer Nähe nicht geduldet und rasch verjagt. Neben diesen Überwachungsaufgaben stehen der weitere Ausbau des Horstes und Selbstverpflegung auf dem Programm. Aber auch Ruhephasen, Gefiederpflege und Paarungen kommen nicht zu kurz.

Störche25_bEine Paarung wird eingeleitet. Dazu schwingt sich das Männchen auf den Rücken des Weibchens und versucht mit den Flügeln ein Gleichgewicht herzustellen und zu halten.

„Mai“ ist beringt. Während Herkunft und genaues Alter von „Fridolin“ nicht bekannt sind, weist die Beringung von „Mai“ ein Alter von nun vier Jahren aus. Geschlüpft ist sie in Dänemark und hat im Vorjahr erstmals gebrütet.

Zur Eiablage ist es noch nicht gekommen. Das Wetter ist momentan zu stürmisch und regnerisch. Vor einigen Tagen hatten sich die Störche bei Schneeregen gar über Stunden irgendwo „untergestellt“, jedenfalls ließen sie sich ungewöhnlich lang nicht auf dem Horst blicken.

Störche21_bSchneeregen – verwaister Horst.

(Fotos: © Webcam NABU-Artenschutzzentrum Leiferde, bearbeitet)
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Es kann losgehen

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Rückkehrer aus dem Süden – „Fridolin“. Wie im Vorjahr am 19. Februar.

… vor zweieinhalb Wochen bezog der weithin bekannte Storch „Fridolin“ seinen angestammten Horst auf dem Schornstein des NABU-Artenschutzzentrums in Leiferde, Niedersachsen. Exakt am Jahrestag des letztjährigen Eintreffens aus dem Süden, Zwei, drei Jungstörche, die bereits ein Auge auf das Nest geworfen hatten, wurden rasch verscheucht. Dann begann „Fridolin“ in aller Ruhe mit Reparaturen am Horst und dem weiteren Ausbau.

Ab und zu wurden durchreisende Störche für die Dauer einer Verschnaufpause im Horst geduldet. Und eine gute Woche lang eine Störchin, die immer mal wieder für ein paar Stunden zu Besuch kam. Man paarte sich auch, aber der Flirt wurde nicht vertieft.

Gestern um die Mittagszeit traf nun „Mai“ ein, „Fridolins“ Partnerin aus dem Vorjahr. Die Vertrautheit war den beiden Störchen sogleich anzusehen. Rasch kam man überein, auch in diesem Jahr das Brutgeschäft gemeinsam zu erledigen.

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Im Anflug

„Fridolin“ betrieb bei seiner Partnerin Gefiederpflege an Hals und Kopf, Stellen also, an die ein Storch mit dem langen Schnabel selbst nie gelangt. Wellness pur für „Mai“. Man klapperte oft synchron, bog den Kopf bis auf den Rücken und kopulierte mehrfach. Zwischenzeitlich nahm „Mai“ einige kleine Optimierungen am gemeinsamen Horst vor, legte einzelne Zweige um, zupfte hier und dort.

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„Fridolin“ und „Mai“. Livekamera: https://storchencam-2.click2stream.com/

In lockerer Folge werde ich über den Fortgang des Brutgeschäfts berichten. Im Vorjahr waren zunächst vier Junge geschlüpft, von denen unter dramatischen Umständen aber nur ein Jungstorch überlebte.

(Fotos: © Webcam NABU-Artenschutzzentrum Leiferde, bearbeitet)
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Die ersten sind zurück

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… es ist wieder soweit, in meiner Ecke sind die ersten Störche zurück aus dem Winterquartier. Meist wird vom zuerst eintreffenden Storchenpartner der im Vorjahr bebrütete Horst in Besitz genommen. Zuweilen ist der angestammte Horst aber auch schon anderweitig besetzt worden, woraus sich regelrechte Schlachten entwickeln können.

So oder so, bis zum Eintreffen des Brutpartners werden das Nest hergerichtet und durch Winterstürme verursachte Schäden repariert.

(Foto: © Benreis auf wikivoyage shared – Datei:Storch.JPG)
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Aprilwetter – oder?

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… es ist mittenmang Februar, Ende des ersten Drittels, um es genau zu sagen. Nach einigen Tagen mit Dauerfrost und – in meiner Ecke – sogar ein wenig Schnee, peilt die Skala des Thermometers nunmehr einen zweistelligen Wert an. Im positiven Temperaturbereich, wohlgemerkt.

Gestern und vorgestern schien gar kurzzeitig die Sonne. Meine abgelichteten Nachbarn aus dem wieder eisfreien Regenrückhaltebecken wussten den Moment zu nutzen. Sie scheinen schon zu wissen, dass die kommenden Tage eher verregnet bis stürmisch daher kommen werden. Danach wird wieder Kälte aufziehen. Es hat den Anschein, als finde das typische Aprilwetter schon im Februar statt.

(Foto: © eigenes Foto)
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Tagesspruch (6)

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… über diesen Spruch lässt sich trefflich streiten – Weinliebhaber dürften einen anderen Standpunkt als alkoholfrei lebende Zeitgenossen vertreten. Aber gemeinsam Schmunzeln, das dürfte klappen.

Gesehen vor einer Bar & Café in Puerto de la Cruz, Teneriffa.

(Foto: © eigenes Foto)
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Subtropische Steinfrucht

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… was auf den ersten Blick an eine Ananas erinnert wächst an einem bis zu sechs Meter hohen Baum. Es ist die Frucht der weiblichen Blüte des Schraubenbaums „Pandanus utilis“. Ursprünglich heimisch im westlichen Indischen Ozean hat sich der Schraubenbaum in zahlreichen tropischen und subtropischen Regionen verbreitet. So auch auf den Kanaren.

Die rd. 100 reifen Steinfrüchte einer Traube sind grundsätzlich essbar, eignen sich aber besser noch zum Würzen von Speisen.

(Foto: © eigenes Foto)
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Latinomusik (22)

Bloque Siete Octavos – Percusion

… Batucadarhythmen. Machen wach und regen an. Hier mit einer argentinischen Musikschule.

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Vom Brauch zur Mode – Liebesschlösser

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… überall sichtbar – die Liebesschlösser. Aus einem wohl aus Italien stammenden Brauch wurde in den letzten zehn bis zwölf Jahren eine weltweit verbreitete Mode. Kaum eine Stadt, in der nicht bevorzugt Brückengeländer mit den Schlössern behangen werden.

Ewige Liebe sollen die metallenen Anhängsel symbolisieren; der Schlüssel wird folgerichtig weggeworfen. Wie hoch mag der Anteil der Schlösser sein, die eine beendete Liebe überdauern?

(Foto: © eigenes Foto)
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Kalimandscharo

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… Abraumhalde aus Steinsalz unweit Magdeburg bei Zielitz an der Elbe, Sachsen-Anhalt. Mehr als 120 m ragt die vom Volksmund „Kalimandscharo“ genannte Halde aus der Landschaft. Aus dem im Bergbau geförderten Rohsalz werden in aufwendigen Trennverfahren kaliumhaltige Salze für die Produktion von Düngemitteln, für industrielle Anwendungen und für die Futter- und Lebensmittelindustrie gewonnen.

Das verbliebene Steinsalz markiert weithin sichtbar eine der weltweit größten Verarbeitungsstätten. Die Perspektive des Fotos täuscht über die gewaltigen Ausmaße der Abraumhalde von zur Zeit etwa 1 x 1,6 Kilometer hinweg.

(Foto: © eigenes Foto)
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Regenbogen

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… die Sonne im Rücken, Regen voraus und dazwischen freies Sichtfeld. Schon ist der Regenbogen fertig.

(Foto: © eigenes Foto)
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Traditionell

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… mal wieder ein Foto aus der Sammlung „Türen und Schlösser“. Gebrauchsspuren an traditionellem Hauseinlass, so könnte man das Bild nennen.

(Foto: © eigenes Foto)
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Altes Jahr

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… das alte Jahr verabschiedet sich.

(Foto: © eigenes Foto)
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Tagesspruch (5)

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… eigentlich bin ich eher der Optimist. Bei Regen aber schaut das anders aus, da stelle ich mich lieber unter. Gesehen vor einer Bar & Café in Puerto de la Cruz, Teneriffa.

(Foto: © eigenes Foto)
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Weihnachtsessen

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… es muss nicht immer ein Weihnachtsbraten sein. Jenseits von Gans oder Karpfen gibt es bei mir in diesem Jahr eine Auswahl an Pintxos, das sind Tapas nach baskischer Art.

(Foto: © eigenes Foto)
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Weihnachtliche Kleinkunst

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… installiert auf einer Mauer von Anwohnern einer Straße in Puerto de la Cruz, Teneriffa.

(Foto: © eigenes Foto)
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Sonnenauf- und -untergang im Dezember

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… in drei Tagen, am 21. Dezember, markiert der Tag mit dem kürzesten Tageslichtanteil den astronomischen Eintritt in die Winterjahreszeit. Schon bemerkt? Seit Tagen bereits bleibt es nachmittags länger hell – kaum wahrnehmbar, aber kontinuierlich.

Momentan verschiebt sich der Sonnenuntergang täglich um Bruchteile einer Minute, während der Sonnenaufgang noch bis Monatsende von Tag zu Tag etwas später erfolgt. In der Summe aber nimmt die Zeitspanne zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang ab kommenden Samstag wieder zu.

(Foto: © eigenes Foto)
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Verkehrsführung – drunter und drüber

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… im Nord-Ostsee-Kanal passiert die MS Europa 2 die Rendsburger Eisenbahn-Hochbrücke. Auf der südlichen und der nördlichen Kanalseite gibt es hier jeweils einen Stellplatz für Wohnmobile. Ein toller Ort, um den lebhaften Schiffsverkehr hautnah zu beobachten. Jahr für Jahr passieren gut 30.000 Schiffe den 98 km langen Kanal.

Die unter der Eisenbahnbrücke an Tragseilen installierte Schwebefähre über den Kanal hingegen ist nach einer Kollision mit einem Frachtschiff stillgelegt. 

(Foto: © eigenes Foto)
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Tauwerk

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… Trosse, Tau, Leine, Ende, Seil, Reep, Festmacher.

(Foto: © eigenes Foto)
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Tagesspruch (4)

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… die jüngeren Zeitgenossen unter uns werden den Spruch wohl nicht verstehen. Aber keine Sorge, das Verständnis kommt schon noch.

Gesehen vor einer Bar & Café in Puerto de la Cruz, Teneriffa.

(Foto: © eigenes Foto)
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Welthandel

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… bis zu 14.000 TEU (Standardcontainer) transportiert dieses Schiff auf der Route Fernost – Europa. Die YM Wellness ist eines von 15 weitgehend baugleichen Schwesterschiffen, die zwischen 2015 und 2017 von Werften auf Taiwan und Südkorea abgeliefert wurden.

Die reinen Frachtkosten (ohne Zoll und Steuern) für einen 20-Fuß-Container (ca. 6 m Länge) von Shanghai nach Hamburg betragen rd. 1.000 US-Dollar.

(Foto: © eigenes Foto)
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Draußen

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… draußen, weit vor den Inseln Ostfrieslands, erheben sich die Offshore-Windkraftanlagen aus dem Horizont.

(Foto: © eigenes Foto)
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Herbststürme

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… längst hat die Zeit der Herbststürme begonnen. Auf der Nordhalbkugel der Erde wirken sich die zunehmenden Temperaturunterschiede zwischen den bereits kalten nördlichen Breiten und den wärmeren südlichen Gebieten aus. Die stetige Grenze zwischen polarer Kaltluft und gemäßigt warmen Luftmassen, die Polarfront, verschiebt sich mit dem Ende des Sommers gen Süden und verstärkt sich zugleich.

Mit ansteigender Nord-/Süd-Temperaturdifferenz nimmt die Strömungsgeschwindigkeit der grundsätzlich aus westlichen Richtungen entlang der Luftmassengrenze wehenden Winde zu. Förmlich in die Zange genommen bilden sich nun in den mittleren Breiten vermehrt Stürme aus.

(Foto: © eigenes Foto)
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Federvieh

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… bevorzugter Beobachtungsposten für Pfau und Hahn.

(Foto: © eigenes Foto)
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Wasserlinie

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… Gestein als Gestade. Am Ufer der Ostsee.

(Foto: © eigenes Foto)
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Enge Passage

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… Gang durch eine kleine, dunkle Gasse in Freiburg.

(Foto: © eigenes Foto)
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Es gibt noch Abenteuer

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… getroffen auf einem Campingplatz im nordspanischen Asturien. Der Kollege aus Nordrhein-Westfalen hatte mit seinem Gespann die gut 1.900 km in drei Wochen zurückgelegt.

In Deutschland gibt es ein rundes Dutzend Gespannfahrer, die mit historischen Schleppern auf große Tour gehen – z. B. bis nach Russland, ans Nordkap, nach Spanien und Irland.

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Es macht aber auch komfortabler und zügiger gefahren viel Spaß. Sogar Abenteuer sind zu bestehen, zum Beispiel, wenn man sich in kleinen südlichen Städtchen trotz angeklappter Außenspiegel im wahrsten Sinne des Wortes festgefahren hat.

(Foto: © eigene Fotos)
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Bauernregel

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… wenn  der Hahn kräht auf dem Mist, ändert sich das Wetter, oder es bleibt wie es ist.

(Foto: © eigenes Foto)
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Brandung (6)

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… an der Biscaya in Nordspanien. Raues Klima und oft ein sehr lebendiger Atlantik.

(Foto: © eigenes Foto)
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Spiegelbilder

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… an Kreuzungspunkten installierte Spiegel zur Einsicht in den Querverkehr.

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(Fotos: © eigene Fotos)
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Zwischendurch

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… ein spezieller, rasch präparierter Espresso zwischendurch. Lecker!

(Foto: © eigenes Foto)
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Widerstand und Zivilcourage

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… jawohl, entschiedenen Widerstand leiste ich dem nahenden Winter. Obwohl mir klar ist, dass ich ihn letztlich doch hinnehmen muss. Aber ein wenig Aufmüpfigkeit und Trotz lassen mich glauben, wenigstens mit wehenden Fahnen unterzugehen.

Angesichts nicht weniger Zeitgenossen mit einer Affinität für die kalte Jahreszeit – ja die gibt es wirklich – könnte man meinen Widerstand auch als Zivilcourage werten. Ist das schon heldenhaft?

(Foto: © eigenes Foto)
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Kontrapunkt

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… draußen ist es um 2 °C kalt, nach sonnenlosem Start in den Tag klart es ganz langsam auf, bleibt aber irgendwie bäh. Es würde mir jetzt gefallen, in obiges Milieu abtauchen zu können. Gesehen im Sommer in den Niederlanden.

(Foto: © eigenes Foto)
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